Bin heuer auf der Weihnachtsinsel
am Zeugplatz in Augsburg im hinteren Innenhof !!!
am 1.-4.Advent jeweils von Donnerstag bis Sonntag und
und in der letzten Woche durchgehend bis 23.Dezember
immer von 11-20 Uhr
>>> Die Bildhauerkurse 2012 sind da <<<
!!! Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch !!!

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Wo & Wie & Wer PDF Print E-mail

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Die Keimzelle der Fattorie ist die zweigeschossige Heizzentrale einer ehemaligen Zimmerei.
Nach einem Brand der Holzheizung wurde diese ausgebaut und die Fattorie eingerichtet.
Oben ist nach wie vor die Ausstellung, unten im Keller wurde gehauen.
Alle Steine mußten hierzu mit einem Flaschenzug von oben nach unten durch die Falltüre angeliefert werden und nach der Bearbeitung wieder nach oben transportiert werden.

 

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Apropo Transport: Die Steine müssen ja auch geholt werden; was hat da mehr Stil als ein Piaggio ! Mit einem Anhänger zusammen ist er jetzt auch das Marktgespann.

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Aufgrund der Nachfrage nach Kursen wurden diese im Sommer 2005 erstmalig angeboten. Hierzu erwies sich das grosse Dach am Freigelände als idealer Regenschutz.
Aber irgendwann kommt der Herbst und Winter und ein zusätzlicher Raum mußte gefunden werden.
Wie gut, daß auf einem großen Betriebsgelände längst nicht alle Resourcen ausgeschöpft sind ! Gerade mal 20m weiter war ein Raum mit Rampe, der früher als Lager und Magazin diente und zuletzt alles aufnahm, was eigentlich entsorgt gehört hätte.

hauwerk_2-01.jpg Im Herbst 2005 wurde der Raum dann leergeräumt, eine Zwischendecke eingebaut,
Wärmedämmung verlegt und unterseitig dichtgemacht.

Schalldämmpaneele und die Beleuchtung waren bald montiert
und fertig waren Werkstatt und Kursraum, das "Hauwerk" genannt.

 

 

 

 

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Zur Einrichtung gehören Hauböcke und gutes Handwerkzeug, Handkran und Hubwagen,
aber auch Kompressor und Druckluftmeißel, Bohrmaschinen, Säge und Flex.

 

 

 

 

 

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Hier sehen Sie das Handwerkzeug, mit dem im Kurs gearbeitet wird.

 

 

 

 

Ich verwende bayerische Kalksteine, vorwiegend Gundelsheimer Jura und Kirchheimer Muschelkalk, die durch die Ablagerungen eines früheren Meeres zwischen Donau und Main entstanden sind.

Jura zeichnet sich durch seine elegante hell-beige Farbigkeit aus und harmoniert mit Erdfarben und Brauntönen, Muschelkalk ist durch seine grau-blaue Farbe besonders für das Spektrum der grauen und dunklen Farben geeignet.
Kontrastierende Farben können aber in dosierten Anteilen ebenso eingesetzt werden.

Das Ausgangsmaterial ist in der Regel frostsicher, es kann aber bedingt durch die bildhauerische Bearbeitung und Formensprache
die Frostsicherheit eines Objektes bei freier Aufstellung ohne witterungsbedingte Einhausung nicht garantiert werden, da besonders in Vertiefungen oder im Standbereich stauende Nässe vom Naturstein aufgenommen wird und bei Frosteinwirkung unter Umständen hierdurch das Gefüge gesprengt werden kann.

Dies gilt natürlich vor allem für Objektformen wie Wannen oder Tröge, die deshalb entweder einen offenen Abfluß benötigen oder umgelegt werden müssen.

 

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Jura-Marmor Muschelkalk


Seit Ende 2004 besuche ich viele Ausstellungen und Kunsthandwerkermärkte,
um die Fattorie vorzustellen.

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Hier sind wir am Ammersee - Was für ein Ambiente !


Bleibt mir derzeit nur noch, mich selbst vorzustellen :

p1010072-max.jpg Nach dem Abitur, einer Steinmetz/Steinbildhauerlehre
und dem Studium der Architektur war ich lange Jahre
als angestellter Architekt tätig.

Die immer vorhandene Idee, eigenständig und eigenverantwortlich
alle bisher erarbeiteten Techniken auszuüben
und die vorhandenen Entwürfe zu realisieren,
über das handwerkliche Fundament hinaus gestalterisch tätig zu sein
und seine eigene Formensprache stetig weiterzuentwickeln,
führte schließlich zur Gründung der Fattorie.
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Steinhauen ist eine staubige Angelegenheit,
deshalb sehen mich viele bei der Arbeit am Stein
und im Kurs in dieser Kleidung.
Kommt hieraus die Bezeichnung " staubiger Bruder "?


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Vielleicht ist das der Grund, daß Bildhauer in der Antike
im Gegensatz zu heute als Handwerker betrachtet wurden,
Maler, die die gehauenen Skulpturen dann bunt kolorierten,
aber als Künstler.
Keine Tätigkeit zeigt die Ambivalenz und den fließenden Übergang
zwischen Handwerk und Kunst deutlicher als die Arbeit am Stein.


Die Imagination bleibt immer dem Betrachter überlassen !